Seit einigen Jahren besteht der Ehrgeiz rund um Ethereum darin, zu expandieren, zu schichten, zu skalieren und tatsächlich die Schirmherrschaft der nächsten Milliarde Menschen zu gewinnen. Ein höchst lobenswertes Unterfangen, könnte man meinen.
Es scheint jedoch, dass Herr Vitalik Buterin, dieser geschätzte Mitbegründer, nun einen höchst eigenartigen Kurs vorschlägt – sozusagen einen Rückzug. Er wagt die Annahme, dass der Fortbestand von Ethereum genau das Gegenteil einer solchen Expansion erfordert. So eine Vorstellung! ✨
Er nennt dieses Unterfangen „Protokolleinfachheit“ oder, etwas deutlicher, „Garbage Collection“ für Ethereum. Eine etwas unromantische Beschreibung, finden Sie nicht auch? 😉
Herr Buterin stellt mit einem Hauch sanfter Kritik fest, dass Ethereum im Laufe der Zeit einen Überschuss an Code, Relikten früherer Entwürfe und Merkmale zweifelhafter Notwendigkeit angesammelt hat. Wenn diese Zuwächse nicht angegangen werden, besteht die Gefahr, dass das Netzwerk unverständlich, schwer aufrechtzuerhalten und, ich wage es zu sagen, ziemlich prekär wird.
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Die Sache, um die es geht
Man denkt über den wesentlichen Test nach: den „Walkaway-Test“. Das heißt, Ethereum sollte auch dann einwandfrei funktionieren, wenn sich seine derzeitigen Architekten dazu entschließen, weniger anspruchsvolle Unternehmungen zu verfolgen.
Neue Gruppen gebildeter Personen sollten in der Lage sein, das Protokoll zu verstehen, neue Kunden aufzubauen und das Netzwerk aufrechtzuerhalten – und das alles, ohne dass geheimes Wissen erforderlich ist oder einer ausgewählten Gruppe von Spezialisten unangemessenes Vertrauen entgegengebracht wird. 🧐
Und grundsätzlich muss man eine Wahrheit über die Dezentralisierung selbst anerkennen. Ein System kann nicht wirklich den Anspruch erheben, vertrauenswürdig zu sein oder sich selbst zu regieren, wenn seine Funktionsweise nur einer Gruppe außergewöhnlich erfahrener Praktiker zugänglich ist.
Wenn Benutzer gezwungen sind, sich bei der Aufklärung auf andere zu verlassen, erleidet die Dezentralisierung einen schweren Schlag. Eine ziemlich unbequeme Wahrheit, nicht wahr?
Daher wünscht sich Herr Buterin mit zunehmender Reife von Ethereum ein System mit größtmöglicher Einfachheit, Schlankheit und einfacher Verifizierung. Ein System, das kluge Entwickler auch in Jahrzehnten verstehen, neu aufbauen und dem es vertrauen kann.
Die Quelle der Unruhe
Derzeit dreht sich in der Blockchain-Community viel um Kennzahlen wie Transaktionen pro Sekunde oder die schiere Anzahl der Knoten. Herr Buterin behauptet jedoch, dass diese Zahlen kaum von Bedeutung seien, wenn der grundlegende Code zu kompliziert sei, um ihn verstehen zu können.
Er spricht von einem lästigen „Hohepriester“-Problem. Sollte ein Protokoll eine äußerst fortgeschrittene Kryptographie erfordern, müssen Entwickler mit normalen Fähigkeiten auf diejenigen vertrauen, die über entsprechendes Fachwissen verfügen. An diesem Punkt hört das System auf, sich wirklich selbst zu regieren.
Wie Herr Buterin treffend bemerkt, ist ein Protokoll nicht wirklich vertrauenswürdig, wenn Benutzer sich auf einige wenige verlassen müssen, um seine angeblichen Garantien zu erklären. Dies birgt natürlich ein Risiko … ein „Walkaway“-Risiko, wenn Sie so wollen. 😮
Verfeinerung ohne Unterbrechung
Diese „Garbage Collection“ führt jedoch nicht zu einer sofortigen Löschung. Vielmehr könnten ältere Funktionen auf Hilfsrollen verwiesen und mit größerer Finesse verwaltet werden.
Durch die Kontoabstraktion können veraltete Transaktionstypen und herkömmliche Geldbörsen durch intelligente Verträge und nicht durch das Kernprotokoll selbst gesteuert werden.
Die Ethereum Virtual Machine (EVM) könnte mit der Zeit durch ein schlankeres System ersetzt werden. Das EVM würde nicht vollständig verschwinden, sondern könnte im neuen Rahmen als Vertrag funktionieren. Entwickler wären nicht gezwungen, die Unterstützung für veraltete Ethereum-Versionen dauerhaft aufrechtzuerhalten, sodass sie sich auf die Gegenwart konzentrieren könnten. Legacy-Systeme können isoliert existieren, während modernere Kunden sich auf das konzentrieren, was vorhanden ist.
Das Erwachsenwerden von Ethereum
Im Wesentlichen betrachtet Herr Buterin die ersten fünfzehn Jahre von Ethereum als eine Zeit der Jugend, die durch schnelles Wachstum, Experimente und zwangsläufig einige Fehltritte gekennzeichnet war. Sicherlich eine notwendige Phase.
Aber eines, das nicht ewig Bestand haben kann.
Die darauffolgende Phase erfordert eine Verlangsamung des Tempos, eine Vereinfachung und eine Stärkung der Grundlagen. Er bringt es am besten auf den Punkt, als er sagte:
„Grundsätzlich wollen wir Ethereum auf eine Art und Weise verbessern, die so aussieht:“
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Diese Bewegungen und Visionen von Herrn Buterin deuten darauf hin, dass die Art und Weise, wie Ethereum wahrgenommen wird, bis zum Jahr 2026 einen tiefgreifenden Wandel erfahren hat. Es handelt sich nicht mehr nur um einen „Weltcomputer“, der zu allen Dingen fähig ist, sondern um eine „Hyperstruktur“, die die richtigen Dinge ausführt – und das mit unerschütterlicher Sicherheit.
Letzte Überlegungen
- Herr. Buterins Streben nach „Protokolleinfachheit“ ist eine Strategie für das langfristige Überleben, eine Frage der Weitsicht und nicht nur einer oberflächlichen Aktualisierung.
- Eine echte Dezentralisierung erfordert, dass eine Vielzahl von Entwicklern und nicht nur einige wenige die Funktionsweise des Netzwerks verstehen, überprüfen und warten können.
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2026-01-19 09:18