Die Staatsmaschinerie, die zuverlässigste aller Maschinen, bewegt sich nun unaufhaltsam auf die malerische kleine Welt der Kryptowährung zu. Während sich 48 Jurisdiktionen auf die Teilnahme am Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) vorbereiten, ist eine hektische Aktivität im Gange, die mit der üblichen bürokratischen Effizienz – oder dem Fehlen einer solchen – inszeniert wird. Eigentlich ist alles erschreckend modern.
Den sorgfältigen, wenn auch etwas langweiligen Beobachtern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge haben sich diese 48 Nationen zu dem recht aufdringlichen Akt verpflichtet, ab dem 1. Januar 2026 standardisierte Krypto-Transaktionsdaten zu sammeln. Der tatsächliche Austausch dieser Informationen, die vermutlich unter „Verschiedenes und leicht verdächtig“ abgelegt werden sollen, wird für 2027 erwartet. 🙄
Länder beginnen mit der Datenerhebung
Dienstleister – die Börsen, Brokerplattformen, diese eher verstohlenen Krypto-Geldautomaten und die Verwahrer des digitalen Reichtums – werden verpflichtet sein, Details aufzuzeichnen. Kontodaten, Transaktionshistorien und vor allem der steuerliche Wohnsitz ihrer Kunden. Alles muss den inländischen Steuerbehörden ordnungsgemäß gemeldet werden. Man stellt sich einen Berg an Formen und einen deutlichen Mangel an Lebensfreude bei allen Beteiligten vor.
Diese Informationen werden selbstverständlich für die automatische Weitergabe an Partner-Finanzbüros formatiert. Die OECD hat in bewundernswert ausführlicher Weise sogar die spezifischen Bereiche dargelegt, die erfasst und gespeichert werden müssen. Eine wirklich spannende Aussicht.
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Welche Börsen melden müssen
Die stets anpassungsfähigen Börsen passen bereits ihre Onboarding-Prozesse und internen Compliance-Systeme an. Die Überprüfung der steuerlichen Ansässigkeit ist offenbar das neue Schwarz. Die Erfassung von Aktivitäten auf Wallet-Ebene ist ebenfalls ein Muss. Das Vereinigte Königreich geht in seinem charakteristischen Eifer voran und verlangt detaillierte Kauf- und Verkaufsunterlagen. Selbstverständlich erhalten die Steuerbehörden jährliche Berichte mit detaillierten Salden, Überweisungen und Gewinnen. Man schaudert, wenn man an die Tabellenkalkulationen denkt.
Fragen zur betrieblichen Belastung und zum Datenschutz
Die neuen Regeln stellen, sagen wir, praktische Herausforderungen dar. Kleinere Plattformen werden gezwungen sein, ihre Systeme zu aktualisieren oder Personen einzustellen, deren einziger Zweck darin besteht, diese Daten zu verfolgen. Zumindest ein Triumph für die Beschäftigungsstatistik. 🤷♀️
Befürworter des Datenschutzes und einige Mitglieder der Krypto-Brüderschaft äußern Bedenken hinsichtlich der schieren Tiefe der Datenerfassung. Wie lange werden diese sensiblen Aufzeichnungen aufbewahrt? Und wer genau wird Zugriff darauf haben? Rechtsteams sind bereits mit dem mühsamen Prozess beschäftigt, herauszufinden, wie inländische Datenschutzgesetze – diese charmanten Versuche, die Freiheit des Einzelnen zu schützen – mit diesem automatischen Informationsaustausch interagieren.

Mittlere Nationen schließen sich der zweiten Welle an
Weitere 27 Gerichtsbarkeiten haben versprochen, mit der inländischen Erhebung „später“ zu beginnen, und zwar am 1. Januar 2027, wobei der Informationsaustausch im Jahr 2028 erfolgen soll. Einige Länder gehen offenbar eher gemächlich vor und geben als Grund dafür lokale Gesetzgebungskalender an. Die Effizienz ist wirklich atemberaubend.
Wie sich dies für Benutzer auswirken wird
Für den normalen Krypto-Benutzer – also die Person, die einfach nur an ein bisschen digitalen Spekulationen teilnehmen möchte – wird die unmittelbare Konsequenz mehr Fragen bei der Kontoeinrichtung und eine allgemeine Forderung nach klareren Aufzeichnungen sein. Nicht gerade eine Revolution, oder?
Wir sind versichert, dass CARF keine neuen Steuern schafft. Es stellt den Finanzämtern lediglich die Daten zur Verfügung, die sie zur Durchsetzung bestehender Regeln benötigen. Für einige bedeutet dies, dass die Lücken in der Berichterstattung der Vergangenheit ziemlich offensichtlich werden. Vielleicht ein Wort an die Weisen.
Die Umsetzung wird natürlich je nach Land unterschiedlich sein. Einige Verwaltungen sind vorbereitet, andere befinden sich noch in der Vorbereitungsphase. Beobachter bemerken, dass dieser Rollout einen bedeutenden Schritt darstellt, Krypto-Transaktionen mit der gleichen Ernsthaftigkeit zu behandeln wie andere, etabliertere Finanzkonten. Ein trauriger Tag für Libertäre, kann man sich vorstellen.
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2026-01-02 13:26