Als erfahrener Krypto-Investor mit großem Interesse an den globalen Finanzmärkten verfolge ich die jüngsten Entwicklungen bei Metaplanet, einer börsennotierten Investmentfirma mit Sitz in Tokio, genau. Nachdem ich die wirtschaftlichen Turbulenzen der späten 1990er und frühen 2000er Jahre in Japan miterlebt habe, kann ich die Entscheidung des Unternehmens nachvollziehen, als Reaktion auf den anhaltenden Rückgang des japanischen Yen seine Treasury-Management-Strategie auf Bitcoin umzustellen.


Aufgrund der anhaltenden Schwächung des japanischen Yen hat sich die börsennotierte Investmentfirma Metaplanet entschieden, Bitcoin (BTC) in ihre Währungsreserven aufzunehmen.

Laut einer Ankündigung vom 13. Mai in Tokio hat Metaplanet neue Pläne für seine Schatzverwaltungsstrategie bekannt gegeben, die sich in erster Linie auf Bitcoin als bevorzugte Wahl konzentriert.

Als Krypto-Investor kann ich verstehen, wie sich die wirtschaftliche Situation Japans auf den Markt auswirkt. Das Land kämpft seit einiger Zeit mit erheblichem wirtschaftlichen Druck. Ihre hohe Staatsverschuldung und die längeren Phasen negativer Realzinsen haben ihre Währung belastet und den Yen geschwächt. Als Reaktion auf diese Herausforderungen unternehmen Unternehmen strategische Schritte.

Die Erklärung von Metaplanet schweigt über die genaue Menge an Bitcoin, die das Unternehmen derzeit in seinen Reserven hält oder zu halten beabsichtigt. Am 10. Mai gab Metaplanet bekannt, dass sie insgesamt 117,7 Bitcoins erworben hatten, was etwa 7,19 Millionen US-Dollar bei einem Durchschnittspreis von etwa 10,2 Millionen Yen oder 65.000 US-Dollar pro Stück entsprach. Der Marktwert von Metaplanet wird derzeit auf etwa 3,5 Milliarden Yen oder etwa 20 Millionen US-Dollar geschätzt.

Japanisches börsennotiertes Unternehmen fügt Bitcoin mit 117 BTC als Reservevermögen hinzu

Als Krypto-Investor ist mir aufgefallen, dass Metaplanet kürzlich seinen neuen Bitcoin-zentrierten Ansatz vorgestellt hat, den sie erst vor wenigen Wochen nach ihrer ersten Ankündigung Anfang April vorgestellt haben. Diese Enthüllung ging mit der aufregenden Nachricht einher, dass sie ihren ersten Bitcoin-Kauf für einen beträchtlichen Betrag von 6,5 Millionen US-Dollar abgeschlossen hatten.

Als Forscher habe ich eine interessante Entwicklung in der Finanzwelt beobachtet: Die Aktien von Metaplanet verzeichneten nach der Ankündigung des Bitcoin-Kaufs im April ein bemerkenswertes Wachstum. An der Tokioter Börse, wo Metaplanet unter dem Symbol 3350 öffentlich gehandelt wird, löste diese Nachricht in den sozialen Medien großes Aufsehen aus. Der Preis der Metaplanet-Aktien stieg innerhalb weniger Stunden auf über 35 JPY (0,22 USD), ein deutlicher Anstieg gegenüber dem vorherigen Preis von 20 JPY (0,13 USD).

Japanisches börsennotiertes Unternehmen fügt Bitcoin mit 117 BTC als Reservevermögen hinzu

Als Forscher, der sich mit der Geschichte von Metaplanet befasste, entdeckte ich, dass dieses Unternehmen vor seiner Umstellung auf Bitcoin einen anderen Fokus hatte. Metaplanet wurde 1999 gegründet und betrieb zunächst einen Hotelbetrieb, bot Investmentdienstleistungen an und leistete Investor-Relations-Beratung.

Vor einigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass Metaplanet den renommierten Marktforscher Dylan LeClair mit der Leitung seiner Bitcoin-Strategie beauftragt hat.

„Metaplanet-CEO Simon Gerovich äußerte in einem aktuellen Blogbeitrag am 9. Mai, dass dieser Kauf nur den Anfang für das Unternehmen darstellt, da es weiterhin in Bitcoin investiert.“

Es heißt, dass sich der japanische Yen im Jahr 2024 unter den Hauptwährungen gegenüber dem US-Dollar schlechter entwickelt hat und im April gegenüber dem Greenback Rekordtiefs erreichte, die zuletzt in den 1990er Jahren verzeichnet wurden. Lokalen Berichten zufolge sind die Hauptgründe für den Wertverlust des Yen in den letzten drei Jahren die erhebliche Diskrepanz zwischen inländischen und ausländischen Zinssätzen und ein wachsendes Handelsdefizit.

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2024-05-13 14:37